Symbole 2018-06-03T13:45:31+00:00
Symbol Shabat

Sabbat

Der Sabbat ist im Judentum ein Ruhetag, der siebte Wochentag und der wichtigste Feiertag. Er beginnt am Freitagabend bei Sonnenuntergang bis zum Eintritt der Dunkelheit am folgenden Samstag. Der Samstag ist nach dem jüdischen Kalender der siebte Tag der Woche. Nach der hebräischen Bibel hat Gott in sechs Tagen die Welt erschaffen und den siebten Tag der Woche zum heiligen Ruhetag erklärt. Sabbat ist eine Zeit des Friedens, der Harmonie, der Ruhe, der Gemeinschaft und der Spiritualität, die es an keinem anderen Tag gibt. Er wird sowohl innerhalb der Familie als auch in der Synagoge gefeiert.

Symbol Melech

Melech

Aus Ehrfurcht vor Gott sprechen Juden seinen Namen nicht aus. Sie nennen ihn „Adonai“ oder „der Ewige“. Melech steht für „König“, da es nur einen wahren König, Gott gibt, steht Melech hier als synonym für Gott. Im Judentum wird Gott als das absolute, unteilbare und unvergleichliche Wesen verstanden, das die letzte Instanz aller Existenz ist. Das Judentum hält fest, dass JHWH, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und der nationale Gott der Israeliten, die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreit und ihnen das Gesetz des Moses auf dem biblischen Berg Sinai, wie in der Thora beschrieben, gegeben hat. Traditionelle Interpretationen des Judentums betonen im Allgemeinen, dass Gott persönlich ist, während einige moderne Interpretationen des Judentums betonen, dass Gott eine Kraft oder ein Ideal ist.

Symbol Sukot

Sukkot

Sukkot gehört zu den jüdischen Festen. Viele Juden leben in dieser Zeit sieben Tage lang in einer einfachen Laubhütte. Es beginnt am 15. Tischri, dem Vollmondtag im September/Oktober und dauert sieben Tage lang. Er ist neben Schawuot und Pessach eines der drei Wallfahrtsfeste und wurde bereits in der Tora erwähnt. Sukkot bedeutet „Hütten“, da das zentrale Gebot dieses Festes fordert während der Festwoche in provisorischen Hütten zu wohnen. Zum Gedächtnis daran sollen sie nun jedes Jahr sieben Tage in einer selbstgebauten Laubhütte wohnen. Heutzutage werden die Laubhütten auf dem Balkon oder im Garten errichtet, in Wohnsiedlungen stellt man häufig auch Gemeinschaftshütten auf.

Symbol Noach

Noach

Noach  war nach dem biblischen Bericht der Genesis der zehnte und und letzte  Urvater nach Adam. Neben dem Buch der Genesis wird Noah im Alten Testament im Ersten Buch der Chroniken und in den Büchern von Tobit, Weisheit, Sirach, Jesaja, Hesekiel, 2 Esdras, 4 Makkabäer erwähnt; im Neuen Testament wird er in den Evangelien von Matthäus und Lukas, dem Brief an die Hebräer, dem ersten und zweiten Petrus, erwähnt. Noah wurde in der Literatur der späteren abrahamischen Religionen, einschließlich des Korans ausführlich behandelt.

Symbol Kala

Kala

„Seid fruchtbar und mehret euch, und füllet die Erde“ – es ist eine göttliche Absicht, die menschliche Gattung zu Vermehren, was die Juden durch die Eheschließung erfüllen. Juden sehen die Ehe als eine heilige Institution von höchster Bedeutung. Feierlich gestalten sie die Zeremonie, fröhlich und zum Teil sehr ausgelassen feiern sie anschließend. Äußerst wichtig ist dabei die Pflege althergebrachter Riten und Bräuche. Die Hochzeit bedeutet für dem Bräutigam (Chatan) und die Braut (Kala) einen Neuanfang. Bevor es zu einer Hochzeit kommen kann, soll vom Rabbiner geprüft werden, ob bestimmte Ehehindernisse gegen die Heirat sprechen. Zum Beispiel dürfen die Braut und der Bräutigam nicht blutsverwandt oder verschwägert sein.

Symbol Bar Bat Mitzwa

Bar/Bat Mitzwa

Bar Mitzwa, „Sohn der Pflicht“, bezeichnet im Judentum die religiöse Mündigkeit. Mädchen erreichen sie im Alter von zwölf Jahren und Jungen im Alter von dreizehn Jahren. Ein jüdisches Mädchen ist dann eine Bat Mizwa. Ein jüdischer Junge wird ein Bar Mizwa. Für Mädchen und Jungen gelten nun dieselben Pflichten und Rechte wie für die Erwachsenen. Jeder muss seinen Teil zum Gottesdienst und zur Gemeinde beitragen. Eine vergleichbare Feier gibt es mit der Konfirmation bzw. der Firmung auch im Christentum. Gefeiert wird die Bar Mitzwa in der Synagoge und zu Hause zusammen mit der Familie und der jüdischen Gemeinde.